Abschiedsgottesdienst zur Schließung des Herz-Jesu-Klosters

In großer Dankbarkeit für all das, was in den vergangenen Jahren gewachsen ist und im Schmerz des Abschieds laden die Brüder und Schwestern zu einem Abschiedsgottesdienst ein.

Der Gottesdienst zur Schließung des Herz-Jesu-Klosters findet am Samstag, 13.Januar 2018 um 16.30 Uhr in der Kirche Kreuzerhöhung Ellewick statt. An den Gottesdienst schließt sich ein kleiner Festakt in der Kirche an.


Schließung des Herz-Jesu-Klosters 

Fast 90 Jahre nach der Grundsteinlegung des Herz-Jesu-Klosters in Ellewick wird das Kloster im Januar 2018 geschlossen. Zurzeit leben noch acht Brüder und fünf Schwestern im Alter bis zu 92 Jahren im Herz-Jesu-Kloster.
Die Brüder der Brüdergemeinschaft der Canisianer und die Clemensschwestern werden Ende Januar das Kloster verlassen und in neue Konvente ihrer Gemeinschaften in Münster, Dülmen, Anholt und Vreden umziehen.

Die Petrus-Canisius-Kapelle an Haus Früchting bleibt auch künftig geöffnet. Die regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle werden auch weiterhin für Bewohner und Besucher angeboten. 


Aus der Geschichte des Klosters

Das Kloster hat in seinen 90 Jahren eine bewegende Geschichte erlebt. Nach einer Stiftung durch Anton Früchting errichtete die Brüdergemeinschaft der Canisianer auf dem Hof Früchting ein Kloster, das zunächst für die Ausbildung der Brüder als Noviziats- und Exerzitienhaus diente. Daneben wurde die Landwirtschaft weiter betrieben. Die nachfolgenden Jahre waren für das Herz-Jesu-Kloster sehr wechselhaft. Die Weltwirtschaftskrise machte auch vor Vreden nicht halt, so dass die Chronik erwähnt, dass im Jahr 1932 täglich rund 30 Personen beim Kloster um Speise und Trank oder sonst eine milde Gabe bäten. Schließlich wurde das Kloster kurzzeitig zum Lazarett bevor im Jahr 1943 die „Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft“ die Räumlichkeiten mitnutzte. „In der Abgeschiedenheit von Vreden“ entwickelte Professor Alfred Müller-Armack die theoretische Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft, die bis heute die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich prägt.

Nach den Kriegsjahren wurden die Zeiten für das Haus ruhiger. Die Brüder konnten sich neu auf ihre Aufgaben besinnen. Es wurden zunächst ältere Männer aufgenommen und betreut.

1967 entschieden sich die Brüder ihre Arbeit ganz auf die Begleitung, Betreuung und Pflege von erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung auszurichten. Es entstand der Name „Haus Früchting“. 2002 gründete die Brüdergemeinschaft der Canisianer die Stiftung Petrus Canisius. Diese Stiftung trägt auch weiterhin die Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung Haus Früchting.

Kontakt

Canisiushaus
Canisiusweg 23
48151 Münster
Telefon: 0251 / 77768-0
E-Mail: info@canisianer.de 
Zufahrt: über Kleihorststraße
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Gottesdienste im Canisiushaus

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Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Freitag: 7.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 18.00 Uhr

Stundengebet
Täglich:
7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr
Ggf. entfällt es zu Gunsten des Gottesdienstes.

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