Fronleichnam

Brotzeiten
Nicht immer lag ein Brot auf meinem Tisch.
Brot holen war ein Fest. Wie eine Sonne

trug ich als Kind den braunen Laib an meinem Herzen.

Nicht immer saß ein Freund an meinem Tisch
Seit du mit mir das Fest des Hungers teilst,

spür` ich die Wärme dunkler Kindersonnen wieder.

                                                       Christine Busta

Fronleichnam= (mittelalterl.) vron - lichnam = Leib des Herrn.
Gottes Liebe im Zeichen des Brotes uns geschenkt zur Speise.
Nehmt und esset,
das ist mein Leib,
so Jesus am Abend vor seinem Leiden, (Mk.14,22)

Jesus Christus schenkt sich uns,
schenkt sich uns als

- Brot der liebenden Zuwendung
- Brot der übersprudelnden Freude
- Brot, das die Hoffnung nährt.
- Brot, das sich selbst verteilt und belebend wirkt.

Fronleichnam

„Nicht immer lag ein Brot auf meinem Tisch“,
Brot holen war ein Fest.


Das Brot ist Nahrung für Leib und Seele.
Menschen schreien nach Brot, weltweit.
Dort, wo man nichts hat,
da ist es ein Fest, wenn es Brot gibt.

Wie eine Sonne trug ich als Kind
den braunen Laib an meinem Herzen.


Fronleichnam

Dort,
wo auf dem gefrorenen Asphalt der Straße
die Kälte Einsame frieren lässt,
wird
Sehnsucht nach Wärme gestillt
durch das Brot
der liebenden Gemeinschaft, Nähe und Solidarität.

„Nicht immer saß ein Freund an meinem Tisch.“
Seit du mit mir das Fest des Hungers teilst,

spür ich die Wärme dunkler Kindersonnen wieder.


Fronleichnam.

Menschen allein, einsam und ungeborgen
bedürfen des Brotes freundschaftlichen Miteinanders.
Gestillte Sehnsucht gebiert Freundschaft und Dank.
Ihr seid meine Freunde,
sagt Jesus, wenn ihr tut, was ich euch geboten habe: Liebt einander.

Wir feiern heute Gottes Nähe im gewandelten Brot
und tragen es durch die Straßen der Welt,
weil er uns auf den Weg mitgab: „Tut dies zum Gedenken an mich“,

Fronleichnam.


„Wie eine Sonne trug ich den braunen Laib an meinem Herzen...
ich spür‘ die Wärme dunkler Kindersonnen wieder.“


Dies Wort der Dichterin gilt mir:

Zu mir nehmen darf ich das Brot,
gekommen vom Himmel, Jesus Christus,
mir geschenkt zum Mal der Liebe,
damit ich werde zum Brot für andere.

Gottesdienste im Canisiushaus

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Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Freitag: 7.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 18.00 Uhr

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7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr
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