Gedanken zum Neuen Jahr 2020

„Menschen sind Worte, mit denen Gott seine Geschichte erzählt.“ (Edward Schillebeecks)

Das Leben von Menschen, unser Leben, ist die Geschichte Gottes mitten in dieser Welt, einer Welt, in der Ankommen und Vergehen, Ende und Neubeginn jedes Leben prägt.

Das erleben wir heute.
Wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres.
Da tut es gut kurz einmal inne zu halten, ja inne zu werden.

So etwas wie Schwellenangst hat jeder von uns vielleicht schon einmal erlebt.
Ein Jahresübergang birgt häufig bei Menschen unserer Tage
Unsicherheit und Ängste.

Schon ein oberflächlicher Rückblick zeigt im Großen, wie im Kleinen,

  • wie unsicher,
  • wie ungewiss unser Leben eigentlich ist,
  • wie Furcht- aber auch Ehrfurcht erregend die Begegnung mit den Naturgewalten sein kann.

Im Kleinen gab es viel Sorge und Not im vergangenen Jahr:

  • Unsichere soziale Zukunftsaussichten
  • Manchem wuchs die Arbeit über den Kopf
  • Krankheit und Gebrechlichkeit stellten sich ein
  • und einige mussten sich für immer von lieben Angehörigen und  Freunden verabschieden.

In der Schrift wird berichtet von den Hirten:
Sie kehrten wieder zurück zu den Herden.
Das große Ereignis war vorbei.
Doch Erhebliches hatte sich verändert unter ihnen.
Sie rühmten und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten.

Auch uns hat der Alltag wieder.
Hat sich unser Leben verändert?
Sind wir mit Dank und Freude innerlich berührt, friedlich gestimmt und versöhnungsbereit?
Hat das Fest uns einander näher gebracht?
Schreiben wir an der Schwelle dieses neuen Jahres Lebensseiten
der Liebe und des gegenseitigen Vertrauens, der Offenheit und der Bereitschaft,
wie sie uns Paulus ans Herz legt,
einander anzunehmen, wie auch Christus uns angenommen hat? (Römer 15,7)
Ich denke.
Wir werden, wenn wir nur achtsam hinschauen, Gottes Weise erkennen, nämlich so, wie Gottes Wort zum Menschenwort wird. (E. Schillebeecks)
„Menschen sind Worte, mit denen Gott seine Geschichte schreibt.“

In einem irischen Weihnachtslied heißt es:

Wenn der Gesang der Engel verstummt ist,
wenn der Stern am Himmel untergegangen ist,
wenn die Könige und Fürsten heimgekehrt sind,
die Hirten mit ihren Herden fortgezogen,
dann erst beginnt das Werk von Weihnachten.


Papst Joh. Paul II sagte:

Mach‘s wie Gott, - werde Mensch!

Die Verlorenen finden,
die Zerbrochenen heilen,
die Hungernden speisen,
die Gefangenen befreien,
die Bedrückten aufrichten,
die Trauernden trösten,
den Fernstehenden liebende Nähe schenken,
den Frieden leben mit allen, die guten Willens sind.

Jetzt ist es Zeit,
die Stunde ist da,
Gottes Liebe zu den Menschen zu tragen,
damit im Lichte seiner Liebe neues Leben wird.


Gottesdienste im Canisiushaus

Eucharistiefeier
Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Freitag: 7.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 18.00 Uhr

Stundengebet
Täglich:
7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr
Ggf. entfällt es zu Gunsten des Gottesdienstes.

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