Gedanken zur Adventszeit zu Jes.2,1-5 und Mt. 24,37-44

Die Israeliten wussten:
Wenn Gott spricht, vergeht dem Menschen Hören und Sehen.

Rettung und Untergang – schon immer eine Zwillingserfahrung Israels.

  • Umkehrrufe der Propheten brachten Rettung aus Not und Tod.
  • Verstocktheit des Volkes Vernichtung und Untergang.

Die Sehnsucht Israels am Ende der Tage brachten die Propheten zur Sprache.

Die Botschaft:
Mag auch die Welt unter gehen, es ist das Ende nicht.
Jesus ruft aus:
Am Ende aller Tage werden Zeichen des Untergangs sichtbar, Völker bestürzt und ratlos, Menschen vergehen vor Angst. Alles bricht zusammen.
Wer wachsam ist und sich bereitet, wird gerettet durch den Menschensohn.
(vergl. Mt.24,29)


Der Prophet Isaias entwirft zum Ende der Tage ein Friedensbild, wie es die Welt noch nie gesehen hat.
Da schmelzen sie Schwerter zu Pflugscharen und ihre Lanzen zu Winzermessern. Man sieht nicht mehr das Schwert und übt nicht mehr für den Krieg. (Jes.2,4)

Es war im 8. Jahrhundert vor Christus, Assyrien beherrschte damals die Welt des Ostens. Der Glaube an Jahwes rettenden Arm war im Reich Israel, der Stadt Samaria und im Reich von Juda mit seiner Stadt Jerusalem groß.
Die kleine Armee hatte gegen den übermächtigen Assyrer keine Chance.
Es endete in einer Katastrophe, wie wir wissen.

Da tritt der der Prophet Isaias auf.
Er schwört dem Kriegsdenken ab.
Wörtlich ruft er aus:
Gottes Macht ist nicht aus Eisen und Gewalt gegründet,
sondern seine Macht ist eine Macht der Herzen,
eine Macht der Liebe, der Gewaltlosigkeit.
In dieser Zeit des Advent werden wir daran erinnert.

Von Romano Guardini stammt das Wort:
Wirklicher Advent entsteht aus der Tiefe der Gottesliebe.
Aber wir müssen seiner Liebe den Weg bereiten.


Nur wenn sich die innere Gesinnung des Menschen ändert,
kann die Hoffnung auf wahren Frieden im Großen, wie im Kleinen, zu wachsen beginnen.
Da kommen Menschen daher, nicht zum Ausbeuten und Plündern,
sondern als Pilger, die den Herzensfrieden ersehnen.
Sie tragen das Licht zum Zeichen des Friedens in das Dunkel der Zeit.

  • Licht zu denen, die im Dunkeln und Todesschatten leiden.
  • Licht zu denen, die unbehaust und heimatlos auf der Straße leben
  • Licht zu denen, die weinen und trauern,
  • Licht zu denen, die mit Blindheit geschlagenen und orientierungslos umher irren.
  • Licht zu denen, die ausgenutzt und ausgebeutet um ihre Menschenwürde ringen.

Komm, oh mein Heiland Jesus Christ, meins Herzenstür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein. Dein Freundlichkeit auch und erschein.
Dein heil’ger Geist uns führ und leit den Weg zur ew’gen Seligkeit.
Dem Namen Dein oh Herr, sei ewig preis und Ehr’. (GL107,5)

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