Wort zur Adventszeit

Alle Menschen werden das Heil Gottes schauen. (Luk3,6)

Meditation

1.    Kündet allen in der Not:
       Fasset Mut und habt Vertrauen.
       Bald wird kommen unser Gott; herrlich werdet ihr ihn schauen.
       Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil. (GL 221,1)
 

Advent,
eine Zeit des Wachens und Betens.
Gott will sich dem Wachenden -
dem sehnsüchtig Hoffenden - den im Herzen Bewegten offenbaren.

Dem Zweifelnden - Fragenden wird gesagt:
die Wüsten deiner Seele können wieder anfangen zu blühen,
weil Gott dich nicht im Stich lässt.
Du magst bei Menschen vergessen und abgeschrieben sein,
bei Gott bist du es nicht!

1.    Gott naht sich mit neuer Huld,
       dass wir uns zu ihm bekehren;
       er will lösen unsre Schuld,
       ewig soll der Friede währen.
       Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil. (221,2)


Und immer wieder damals, wie heute, will Gott bei den Menschen sein.
Gott findet sich ein

  • wo Bahnhöfe zu Kälte durchflutende Wartezimmer für hilflos Schutzsuchende werden,
  • wo Tür gewiesene Obdachlose herzlos in lebensfeindliche Elendsquartiere verbracht werden.
  • Wo Leben auf dem Straßenasphalt oder unter Brücken einsam erfriert.

Wenn ich trotz meiner Schwachheit und inneren Armut mutig eintrete für Menschen in Not,
in Angst, in Verbitterung, Herz zeige und nicht wegsehe,
dann öffnet sich ein Raum der göttlichen Liebe in mir.

2.      Aus Gestein und Wüstensand
         Werden frische Wasser fließen.
         Quellen tränken dürres Land,
         überreich die Saaten sprießen.
         Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil. (221,3)


Haben wir doch Mut zum Leben, weil Gott es mit uns lebt. (A. Delp)
Wie oft ist unser Leben hart wie Stein und ausgedörrt wie eine Wüste,
wenn Beziehungen lieblos und leblos werden,
wenn nach Enttäuschungen Herzen verbittern und gleichsam versteinern.
wenn nach großem Streit sich Herzen verbittern
und längerfristig in der Beziehungskälte zu erfrieren drohen.
Jesus spricht: Wenn jemand Durst hat, so komme er zu mir und trinke. Dann werden aus seinem Herzen ströme lebendigen Wassers fließen. Die Herzensdürre wird getränkt mit Liebe.

3.    Blinde schau‘n zum Licht empor,
       Stumme werden Hymnen singen,
       Tauben öffnet sich das Ohr,
       wie ein Hirsch die Lahmen springen.
       Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil. (221,4)


Der Prophet Isaias: Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht. Seht hier ist euer Gott.
Wenn sich jemand mit liebender Zuwendung, mit Vertrauen schenkender Geduld kümmert
und Herz zeigt, greift die Zusage Gottes, dass Tage kommen werden, wo die Augen der Blinden geöffnet, und die Tauben ganz Ohr werden.
 
4.    Gott wird wenden Not und Leid.
       Er wird die Getreuen trösten,
       und zum Mahl der Seligkeit
       ziehen die vom Herrn Erlösten.
       Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil. (221,5)


Gottes Liebe bekam ein Gesicht. Jesus Christus. Er ist unser Heil.
Jemand sagte einmal:
Wenn der Lärm verebbt ist,
die Gedanken ruhig werden,
wenn ich vom Reden zum Hören komme,
vom Tun ins Sein,
wenn ich mich stelle,
nicht mehr flüchte,
dann kann Gott kommen,
Mensch werden in mir und durch mich der Welt geboren werden.

Gottesdienste im Canisiushaus

Eucharistiefeier
Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Freitag: 7.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 18.00 Uhr

Stundengebet
Täglich:
7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr
Ggf. entfällt es zu Gunsten des Gottesdienstes.

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